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Die Klavierschule

von Konzertpianist Andreas Oesterling — in Walsrode

Willkommen auf der Website der Klavierschule von Andreas Oesterling!

Hier können Sie sich über kompetenten und kreativen Klavierunterricht in Walsrode informieren.

Blättern Sie einfach in den verschiedenen Rubriken um zu erfahren, wie moderner Klavierunterricht aussehen und sich anhören kann.

Natürlich sind Sie jeder Zeit – nach Voranmeldung – in der Klavierschule herzlichst zu einem Gespräch oder einem Probeunterricht willkommen.

Für Aktuelles über Konzerte mit mir als Pianist wurde nun eine separate Website eingerichtet.

Der Klavierunterricht

Das Konzept der Klavierschule beruht auf der Vorstellung, dass Schüler und Schülerinnen jeden Alters und unterschiedlichster Voraussetzungen in die Lage versetzt werden sollen, sich musikalisch ausdrücken zu können.

Dabei steht nicht das Streben nach vermeintlicher Perfektion im Vordergrund, sondern erfüllendes Musizieren im Sinne eines selbstbestimmten Handelns. Dafür bietet neuzeitlicher Klavierunterricht ,wie wir ihn anbieten, viele Möglichkeiten.

  • Unterricht für Anfänger und Fortgeschrittene jeden Alters
  • an-tasten: Spiele und Improvisationen ohne Noten
  • Klassische Klaviermusik von Bach bis Stockhausen
  • Jazz und Blues
  • Kammermusik in Kooperation mit Pädagogen anderer Instrumente
  • Schülervorspiele
  • Theoriekurse
  • Studienvorbereitung

Der Unterricht findet in eigenen Räumen An der Frauenwiese 14 in Walsrode statt.

Musikunterricht am Klavier – einige Gedanken

In einer Zeit, in der Kinder, Jugendliche und Erwachsene in zunehmendem Maße unter Leistungs- und Konkurrenzdruck stehen, halte ich es für wichtig, sich in möglichst vielen Bereichen die Möglichkeit zu selbstbestimmtem Handeln zu schaffen und offen zu halten.

Dafür bietet unter Anderem der Instrumentalunterricht große Chancen. Außerhalb des Schul- und Arbeitslebens, wo es oft nur um reibunsloses Funktionieren und Abrufen von Leistung um den Preis völliger Selbstentfremdung geht, kann hier individueller Ausdruck der eigenen Kreativität stattfinden.

Im Erschaffen von Klängen mit dem Klavier kann der je eigene Ausdruck gefunden werden.

Dabei spielt es keine Rolle, ob ein kleines Kind auf „unpianistische“ Weise die Möglichkeiten des Klaviers erforscht (wie klingt es, wenn ich mit der flachen Hand über 88 Tasten rutsche), ein Jugendlicher ein eigenes Popklavierstück schreibt, ein Jazzfan sich mit alterierten Dominantseptakkorden herumschlägt oder jemand die hunderttausendste, aber dafür sehr persönliche Interpretation der Mondscheinsonate liefert.

In meinem Klavierunterricht spielt in der Anfängerphase das Spiel ohne Noten eine übergeordnete, später immer noch eine große Rolle. Experimentelles Ausprobieren von Klängen, Erfinden von kleinen Geschichten, Nachspielen von Liedern nach Gehör bieten einen direkteren Zu-Griff auf das Instrument als der sofortige Beginn mit Notenschrift, wo häufig durch die Abstraktion des Schriftbildes die Musik auf der Strecke bleibt. (Was nicht bedeutet, dass zu einem gewissen Zeitpunkt sicheres Notenlesen nicht unbedingt erforderlich ist). Niemand käme auf die Idee, von einem Kind Lesen und Schreiben zu verlangen, bevor es spricht.

Auch später, selbst wenn das Hauptinteresse auf notierter, so genannter klassischer Musik liegt, kann das Improvisieren neue Einblicke in scheinbar Altbekanntes eröffnen.

Es gehört meiner Ansicht nach auch das Verständnis für elementare musikalische Zusammenhänge, zum Beispiel Harmonik und Formen unterschiedlicher Stile, zu einem integralen Klavierunterricht.

Noch ein Wort zu dem bereits anfangs erwähnten Begriff der Leistung. Selbstverständlich vollbringt jeder, der ein Musikstück auf angemessene Weise realisiert, eine Leistung. Doch sollte die Motivation dazu stets aus der Freude an der Sache und nie aus einem sinnentleerten Leistungsprinzip geschehen.

Daraus ergibt sich unter Anderem auch, dass meine Schüler gelegentlich, und teilweise sogar gerne, bei öffentlichen Auftritten spielen. Andererseits veranlasse ich nicht die Teilnahme an Musikwettbewerben, wo oft in erster Linie der Ehrgeiz von Lehrern und Eltern befriedigt wird und mäßig kompetente Juroren die Darbietungen der Nachwuchskünstler beurteilen dürfen.

Ich halte den Klavierunterricht fast ausschließlich als Einzelunterricht ab. Optimale Förderung ist auf einem Gebiet, wo die Voraussetzungen individuell derart unterschiedlich sind, für meine Begriffe nur im Einzelunterricht möglich. Selbstverständlich muss das Musizieren mit Anderen von Anfang an und immer gefördert und unterrichtet werden.

Musikalisches Opfer – Von Robert Gernhardt

Musik! Du bist Musik für mich
Und nicht zu überhören
Dein Tatata ind Bumdibum
Und all die anderen Noten.

Musik! Du hast Musik im Blut
Und Rhythmus in den Gliedern
Und Takt im Leib und Beat im Bauch
Und immer so harmonisch.

Musik! Dein Name ist Musik
Ist Allerorts, ist ständig
Ist Folter, Fessel, Strick und Strang
Und meiner lautet: Opfer.

Postscriptum – Von Andreas Müller-Oesterling

Klavier! Du hast Musik für mich
In deinem tiefen Innern
Dein Klimdiplim und Plingdiplang
Und all die andern Klänge.

Klavier! Du krachst und tönst
Und stöhnst vor lauter Schmerzen
bei zehnfingrigem Metzeln
mit Hämmern, Saiten, Tasten.

Klavier! Wenn sie dann spielt
Und er dann spielt verständig
Ich ahne schon der Schönheit.
Wer redet da von: Opfer.

„Wo man singt, da lass dich ruhig niederschlagen
deutsche Sänger lieben keine Zwischenfragen.“

– Hans Well von den Biermösl Blosn

„I wish Elvis Presley was still alive and his music was dead“

– Kenny Wheeler

Die Kosten

Monatliche Gebühren:

  • 30 Minuten Einzelunterricht pro Woche: 68 Euro
  • 45 Minuten Einzelunterricht pro Woche: 97 Euro
  • 60 Minuten Einzelunterricht pro Woche: 120 Euro

Das Honorar ergibt sich aus einem Jahresbetrag, der in 12 gleiche Teile geteilt wird.

Es gelten die Ferien der allgemeinbildenden Schulen.

Näheres regelt der Unterrichtsvertrag.

Familienrabatt

Über Andreas Oesterling

Andreas Müller-Oesterling, geboren 1956 in Ravensburg.

Nach dem Abitur Klavierstudium an der Musikhochschule Würzburg bei Peter Hollfelder und an der Musikhochschule Hamburg bei Waltraud Hääl und Robert Henry.

Diplom als Konzertpianist.

Auftritte in Deutschland, England, der Schweiz, Frankreich und den USA.

Konzerte als Solist, Kammermusiker, Liedbegleiter, mit zwei Klavieren, und mit Orchester.

Mitwirkung bei Produktionen von ZDF und SFB.

Seit 15 Jahren intensive Beschäftigung mit Jazz-Eigenkompositionen.

Unterrichtstätigkeit an der Kreismusikschule Soltau-Fallingbostel von 1984 bis 1996, danach bis heute eigene Klavierschule.

Unterricht mit Schülern aller Leistungs- und Altersstufen.

Vorbereitung auf Aufnahmeprüfungen an Musikhochschulen.

Zahlreiche ehemalige Schüler sind heute Musiker oder Musiklehrer.

CD-Veröffentlichung „Piano Poems“ 1. Mai 2009.

„Piano Poems 2“ erschien 2012.

Die Anfahrt

Das letzte Haus auf der rechten Seite in an der Frauenwiese in Walsrode.

Die Klavierschule